Kontrabassunterricht in München

Der Kontrabass, obwohl von beeindruckender Größe und das größte und tiefste unter den Streichinstrumenten, begeistert durch seine Vielseitigkeit und bildet in Orchester, Jazz und moderner Musik gleichermaßen das klangliche Fundament. Auch wenn er in der Beliebtheitsskala der meist erlernten Instrumente nicht ganz oben rangiert, lohnt es sich, den prächtigen Bass spielen zu lernen. Das meist viersaitige Instrument kommt in Sinfonieorchestern, aber auch im Jazz, im Rock&Roll viel zum Einsatz und ist also nicht nur klanglich etwas ganz Besonderes, sondern auch vielseitig einsetzbar!

Kontrabass: Gigant mit Geschichte

Der Kontrabass, der auch „Bass“ oder „Bassgeige“ genannt wird, ist – wie man natürlich auch optisch unschwer erkennen kann – der große Bruder des Cellos, der Bratsche und der Violine. Der heutige Standardbass verfügt über vier in Quarten gestimmte Saiten (,E – ,A – D – G). Es gibt jedoch auch fünfsaitige Bässe, bei denen die fünfte Saite auf Kontra-C gestimmt wird, um das Tonspektrum des Basses entsprechend nach unten zu erweitern. Gespielt wird der Kontrabass im Stehen oder sitzend auf einem hohen Hocker. Das Instrument wird in der Regel gestrichen (Arco-Spiel), Zupftechnik (Pizzicato-Spiel) kommt jedoch ebenfalls häufig zum Einsatz. Der historische Ursprung des Basses liegt ein wenig im Dunkeln. Es gab zahlreiche, recht unterschiedliche Vorgänger. Zur Zeit der Wiener Klassik entstand dann ein Bass, der fünfsaitig war und die Stimmung ‚F – ‚A – D – Fis – A aufwies, die auch als „Wiener Stimmung“ bekannt ist.

Welche Stücke gibt es für Kontrabass?

Ein bekanntes Vorurteil gegen den Bass lautet, dass es kaum Solostücke für ihn gebe. Doch das trifft nicht zu: Gerade im 18. Jahrhundert entstanden einige sehr schöne Solokompositionen für den Bass von Komponisten wie Hoffmeister, Vanhal, Dragonetti und vielen anderen. Hinzu kommt natürlich der Einsatz etwa im Jazz, wo längere Bass-Soli ebenfalls keine Seltenheit sind. Und nicht zuletzt ist auch das Spiel als Kontrabassist im Ensemble oder im Orchester schließlich nicht zu verachten und bietet eine schöne Möglichkeit, mit anderen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen zu musizieren.

Ab welchem Alter können Kinder Kontrabass lernen?

„Kontrabassunterricht für Kinder – ist das überhaupt möglich?“, fragen Sie sich vielleicht. Denn klar, die imposanten Dimensionen des Basses scheinen das erstmal unmöglich zu machen. Doch wie bei vielen anderen Musikinstrumenten gibt es auch vom Kontrabass kleinere Versionen (Achtel-, Viertel- und Halbbass) für junge Lerner. Das beste Alter, um mit dem Kontrabass anzufangen, liegt ungefähr bei acht Jahren. Grundsätzlich kann aber jedes Kind, dass von der Körpergröße her die kleinste Version des Basses bedienen kann, mit dem Spiel anfangen. Wichtig ist natürlich, dass das Kind wirklich den Wunsch hat, Kontrabass zu spielen – denn wie fast überall ist die Motivation schon die halbe Miete auf dem Weg zum Erfolg. Oft wird gesagt, dass das vorherige Erlernen eines anderen Instruments, insbesondere der Gitarre, als Fundament hilfreich sei. Zwar sind Gitarrenspieler das Greifen vielleicht schon besser gewöhnt, dennoch handelt es sich um ein komplett anderes Instrument. Insofern können Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene Bass spielen lernen, auch wenn man noch kompletter Anfänger ist. Hauptsache, die Lust ist da!
Übrigens: Den Bass transportiert man entweder in weichen, gut gepolsterten Basshüllen oder in hartschaligen Basskoffern. Den Bass muss man aber nicht unbedingt immer zum Unterricht beim Lehrer in der Musikschule mitbringen – man kann auch die in der Musikschule vorhandenen Instrumente nutzen.

Ist Kontrabass spielen schwer?

Um das Erlernen des Kontrabass-Spiels ranken sich – wie eigentlich bei fast allen Instrumenten – viele Mythen. Manche meinen, da der Bass nur vier Saiten habe, sei er leichter zu erlernen als etwa die Gitarre; andere wiederum behaupten, Kontrabass sei aufgrund seiner Größe besonders schwer zu erlernen. Gottlob sind dies alles Vorurteile. Kontrabass zu lernen ist nicht schwerer als das Erlernen jedes anderen Instruments. Wenn die Begeisterung vorhanden ist und man regelmäßig übt, kann jeder dieses tolle Instrument erlernen. Wahr ist allerdings, dass das Instrument eben recht groß und schwer ist, die Saiten fest – entsprechend haben es Menschen mit langen Fingern und viel Kraft darin etwas leichter. Doch die Kraft kann man auch trainieren!

Was zeichnet den Kontrabass-Unterricht bei der Musikstunde München aus?

Anders als viele andere Musikschulen in München und Umgebung basiert unser Unterrichtskonzept auf Ganzheitlichkeit. Neben der reinen Technik des Instrumentenspiels, Gehörbildung und dem richtigen musikalischen Ausdruck legen wir Wert darauf, dass wir unseren Schülern im Unterricht einen Schlüssel zum ganzen Universum der Musik schmieden – ganz gleich, welches Instrument er erlernt. Darum lernen Schüler bei uns anhand klassischer Stücke, da sich so die ganze Formenvielfalt der Musik am besten vermitteln lässt. Später können dann, je nach Wunsch des Schülers, auch Stücke aus anderen Genres wie Jazz oder Rock and Roll hinzutreten. Ohne stupides Pauken lernen unsere Schüler Musiktheorie und Musikgeschichte spielerisch als Teil des Unterrichts – die beste Grundlage, um später autonom weiterzulernen und sich frei in der Welt der Musik bewegen zu können. 

Haben wir Ihr Interesse an Bassunterricht in München geweckt? Dann melden Sie sich oder Ihr Kind jetzt bei uns für eine kostenlose Probestunde an!

Die Probestunde ist kostenlos.